Selfie-Sticks – An immer mehr Orten verboten

An den Selfie-Sticks scheiden sich die Geister. Für die einen sind sie trendiges Accessoire und auf Reisen kaum wegzudenken, für die anderen sind sie einfach nur eine nervige Spielerei. Und auch wenn viele Menschen ohne ihren künstlich verlängerten Arm gar nicht mehr das Haus verlassen, so werden die Sticks an mehr und mehr Orten verboten.

Schon jetzt gelten die Sticks bei Sport- oder Großveranstaltungen als Sicherheitsrisiko und sind deshalb verboten. Immer mehr und mehr Einrichtungen schließen sich dem an.

Freizeitparks, Museen, Wimbledon

Im Europapark in Rust sind die Selfie-Sticks bereits seit Beginn der diesjährigen Sommer-Saison verboten, erste Erfahrungen habe man laut Unternehmenssprecher Jakob Wahl aber schon letzten Winter gemacht. Verboten sind die Selfie-Sticks im Europapark, weil sie zum Beispiel über die Sitze der Attraktionen hinausragen und so ein enormes Sicherheitsrisiko seien. Auch in den amerikanischen Freizeitparks sind Selfie-Sticks bereits verboten.
Ebenfalls auf die Selfie-Sticks verzichten müssen die Besucher von den meisten Museen, sowohl in Deutschland als auch in den USA. Der Grund für diese Entscheidung liegt auf der Hand: Zu groß ist die Gefahr, dass die Besucher mit ihren Sticks die seltenen Ausstellungsstücke beschädigen könnten. Besonders bei großem Andrang hätten die Sticks in der Vergangenheit große Probleme bereitet.
Auch beim bekanntesten Tennis-Turnier der Welt in Wimbledon waren die Selfie-Sticks dieses Jahr verboten. Auf der Internetseite des Grand-Slam-Turniers werden die Selfie-Sticks in einer Reihe mit Waffen, Messern, Pfefferspray oder illegalen Drogen bei den „verbotenen Gegenständen“ aufgelistet. In einer Erklärung der Organisatoren hieß es: „Wie bei anderen sportlichen Großveranstaltungen und kulturellen Attraktionen werden auch in Wimbledon keine Selfie-Sticks erlaubt sein.“

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